Am 29.10.2012 fand unser 2. Krankengymnastik-Seminar mit Physiotherapeutin Frau Graf-Edinger in Bad Kreuznach statt. Da ich den Raum nur ab 14.30 Uhr mieten konnte, beschränkten wir uns diesmal nur auf das Thema Schmerzen und auch nur Theorie.

Schmerzen sind unangenehme Empfindungen unterschiedlicher Stärke, die als brennend, dumpf, drückend, pochend, stechend oder hämmernd empfunden werden können. Sie sind Warnsignale unseres Körpers. Schmerzen können in verschiedenen Variationen auftreten – als Kopfschmerz, Rückenschmerz, Gelenk- oder Muskelschmerz oder Hautschmerz. Auf jeden Fall sollte man der Ursache nachgehen.

Ein Schmerz kann eine einmalige Sache sein, z. B. sich schneiden oder verbrennen, er kann aber öfter auftreten oder dauerhaft sein.

Jeder Mensch hat seine eigene Schmerzgrenze und kann Schmerzen durch seine körpereigenen Schmerzhemmer erst einmal eine gewisse Zeit unterdrücken.

Es gibt verschiedenen Arten von Schmerzen

  • Den akuten Schmerz: schneiden, verbrennen, stechen, stoßen, er ist ein Warnsignal des Körpers und tritt auf, wenn dem Körper Schaden zugefügt wird.
  • Chronischer Schmerz: ist ein krankhafter Schmerz. Es sind Schmerzen an bestimmten Stellen am oder im Körper seit mindestens 6 Monaten.

Bei manchen chronischen und akuten Schmerzen helfen oft mals nur die richtige und gezielte Bewegung. Man bekommt vom Arzt eine Verordnung zur Krankengymnastik. Bei der Wahl des Krankengymnasten/tin sollte man darauf achten, dass vor der ersten Behandlung ein sogenannter Anamnesebogen oder Befundbogen mit dem Patienten zusammen erstellt wird. Erst danach kann man mit den richtigen Übungen anfangen, die auch zu einer Besserung führen.

Viele greifen bei chronischen und akuten Schmerzen auch zu Schmerzmittel, der Körper kann sich daran gewöhnen und sie können auch abhängig machen. Bevor man ein neues/anderes Schmerzmittel nimmt, sollte man vielleicht mal einen komplett Entzug von Schmerzmittel machen. Aber bitte nur unter ärztlicher Aufsicht. Eine sogenannte Entgiftung des Körpers.

Jede Schmerztherapie muss individuell auf den Patienten eingestellt werden, denn Schmerz ist nicht gleich Schmerz und Schmerzen sollte man auch nicht einfach hinnehmen und ertragen.

Nach Beantwortung unserer vielen Fragen und noch ein paar praktische Tipps, war die Veranstaltung um 18.00 Uhr beendet.

Jeder Anwesenden hat etwas Positives für sich selbst mit nach Hause genommen und so wiederholen wir die Veranstaltung am 04.05.2013, diesmal aber schon ab 11.00 Uhr und mit praktischen Übungen.